Montag, 10. Dezember 2012
Freitag, 7. Dezember 2012
Social Media in der B2B-Kommunikation
Eines haben die Recherchen der Studenten bestätigt: Den Zusammenhang zwischen Unternehmenskultur bzw. dem Führungsstil und den Erfolgschancen im Social Web. Zugespitzt: Ein Unternehmen, in dem von oben nach unten durchregiert wird und in dem Mitarbeiter sich nicht trauen (dürfen), ihre Meinung zu sagen, kann nach außen nicht glaubwürdig im Social Web agieren. Denn die Werte einer offenen Unternehmenskultur und die Werte der Netzkultur sind nahezu deckungsgleich. Die Netzkultur ist es aber, die den Erwartungsrahmen an Kommunikation im Social Web vorgibt.
Speziell zur B2B-Kommunikation hat sich gezeigt, dass es empfehlenswert ist, zunächst über einen Einsatz von Social Media in der internen Kommunikation, im Employer Branding/Recruiting und der Kundenkommunikation nachzudenken. Wichtige Bausteine dazu: Eine Strategie, Vertrauen in die eigenen Mitarbeiter und Mehrwert für die Stakeholder ( eine Person oder Gruppe bezeichnet, die ein berechtigtes Interesse am Verlauf oder Ergebnis eines Prozesses oder Projektes hat).
Mehr noch als in der B2C-Kommunikation scheint inhaltich die Fachkommunikation für B2B-Unternehmen aussichtsreich zu sein. Anders ausgedrückt: Wer er schafft, Branchen- und Fachthemen gut aufzubereiten, kann seine Expertise beweisen und in seinem Umfeld einen wirklichen Mehrwert schaffen und so Teil eines Beziehungsnetzwerkes werden. Klar ist dabei, dass es nicht anonyme Unternehmen oder Marken sind, sondern Personen, die kommunizieren. Es geht also auch um Personalisierung – oder besser: um Persönlichkeit. Schon zeigen Befragungen, dass für B2B-Entscheider Social Media (also z.B. Fachblogs) zur Informationsgewinnung genauso wichtig sind wie Fachzeitschriften. Diese haben sich also nicht nur um Anzeigen, sondern auch um konkurrierende inhaltliche Angebote zu kümnmern.
Die Untersuchung “Mehr Wert schaffen” ist bewusst qualitativ angelegt, es ging also nicht darum, die Verbreitung von Tools oder andere statistisch greifbare Aspekte zu destillieren, sondern Empfehlungen und Vorgehensweisen von Early Adoptern herauszuarbeiten. Hierzu haben die Studenten zunächst vorhandene Studien und die im Web geführte Fachdiskussion ausgewertet, Interviews mit zwölf Experten geführt und vier Fallbeispiele ausführlich dargestellt (Cirquent, Software AG, Triodos Bank, Westaflex).
Die Erkenntnisse aus diesen Untersuchungsschritten münden schließlich in zehn Fragen und Tipps für B2B-Unternehmen, die den Einstieg ins Social Web erleichtern sollen.
- Passen Social Media zur Unternehmenskultur?
- Möchten Sie den öffentlichen Dialog?
- Wo kann ich meine Stakeholder im Social Web erreichen?
- Lässt sich innerhalb der Branche ein Netzwerk aufbauen?
- Welche Stakeholder möchten wir erreichen?
- Denken Sie in Themen.
- Kennen Sie das Handwerkzeug!
- Social Media macht man nicht nebenher.
- Stehen Sie dahinter.
- Ist ein interner Einsatz sinnvoll?
Donnerstag, 6. Dezember 2012
BCG- Matrix
| BCG-Portfolio (BCG-Matrix) |
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Inhalt» Ausrichtung strategischer Geschäftseinheiten» Anwendung des Branchenlebenszyklus- und Erfahrungskurvenkonzeptes» Klassifizierung der strategischen Geschäftseinheiten» Zuweisung der Normstrategien» Bewertung der BCG-PortfoliomatrixAusrichtung strategischer GeschäftseinheitenDie BCG-Matrix bzw. das BCG-Portfolio ist ein Instrument der strategischen Planung, das der Analyse, Bewertung und Ausrichtung von strategischen Geschäftseinheiten unter Berücksichtigung der unternehmerischen Prioritäten in einem Gesamtportfolio dient.Strategisch relevante Geschäftseinheiten werden auf Grundlage der Beurteilungskriterien Marktwachstum und relativer Marktanteil (Marktanteil im Vergleich zum größten Wettbewerber) bewertet. Somit können Handlungsempfehlungen zur strategischen Unternehmensausrichtung abgeleitet werden.
Die Anwendung des Konzepts gibt darüber
Aufschluss, ob der bestehende Portfolio-Mix ausreichend ist, um den
langfristigen Unternehmenserfolg zu sichern und ob bzw. in welchem Maße
in bestehende und neue Geschäftsfelder investiert werden soll. Die
Portfolio-Analyse stellt somit eine Grundlage für die Priorisierung und
Verteilung von Ressourcen dar, insbesondere für den
Finanzmittel-Transfer zwischen Geschäftseinheiten zur Finanzierung
wertschaffender Wachs-tumsvorhaben.
Die Geschäftsaktivitäten eines Unternehmens
werden in strategische Geschäftseinheiten gegliedert, denen
strategische Planziele und darauf abgestimmte Ressourcen zugewiesen
werden.
Anwendung des Branchenlebenszyklus- und Erfahrungskurvenkonzeptes
Das BCG-Portfoliokonzept strukturiert die
strategischen Geschäftseinheiten im Hinblick auf die Schlüsselvariablen
Marktwachstum (externe Dimension) und Marktanteil (interne
Dimension).Grundlegend ist dabei, dass der Portfolio-Ansatz das
Branchenlebenszyklus- und das Erfahrungskurvenkonzept in die
Gesamtüberlegungen integriert.
Das Erfahrungskurvenkonzept sagt aus, dass
sich mit jeder Verdopplung der kumulierten Aus-bringungsmenge die realen
Stückkosten potenziell um 20 – 30 % reduzieren. Daraus ergibt sich,
dass sich die geringsten Stückkosten von dem Unternehmen mit dem
höchsten Marktanteil realisieren lassen. Somit stellt der Marktanteil
eine entscheidende Größe zur Bestimmung der Wettbewerbsfähigkeit dar.
Basierend auf dem
Branchenlebenszykluskonzept wird weiter angenommen, dass Märkte
idealtypisch vier Phasen durchlaufen und hieraus Annahmen über das
Marktwachstum bzw. die Attraktivität der Geschäftsfelder abgeleitet
werden können.
Klassifizierung der strategischen GeschäftseinheitenDie strategischen Geschäftseinheiten werden üblicherweise in einer Vier-Felder-Matrix positioniert. Das entstehende Marktwachstums-/Marktanteils-Portfolio unterscheidet dabei vier Typen von strategischen Geschäftseinheiten, denen Handlungsempfehlungen (Normstrategien) zugewiesen werden.
Fragezeichen sind durch einen niedrigen
relativen Marktanteil in einem schnell wachsenden Markt
charakterisiert. Die Geschäftseinheiten befinden sich in der
Einführungs- bzw. in der frühen Wachstumsphase und sind mit hohen
Chancen und Risiken behaftet. Das Ziel ist die Steigerung des
Marktanteils. Jedoch reicht der generierte Cash-Flow nicht aus, um ein
erforderliches Wachstum zu finanzieren. Sie können sich zu Sternen oder
armen Hunden entwickeln. Als Normstrategie wird die Selektionsstrategie
empfohlen. Erfolgsversprechende Geschäftseinheiten sollten durch
Investitionen zum Stern entwickelt und bei weniger erfolgversprechenden
Geschäftsfeldern ein Marktaustritt erwogen werden.
Sterne
Sterne befinden sich in der Wachstumsphase
und sind durch einen hohen relativen Marktanteil und hohes
Marktwachstum gekennzeichnet. Sie haben einen hohen Bedarf an
Finanzmitteln, den sie weitestgehend selbst decken. Als Normstrategie
wird in diesem Feld die Investition empfohlen, um den relativen
Marktanteil zu erhalten oder auszubauen.
Milchkühe
Milchkühe sind Geschäftseinheiten mit
hohem Marktanteil in einem reifen Markt mit niedrigen Wachstumsraten.
Durch ihre vorteilhafte Marktposition erwirtschaften Milchkühe aufgrund
niedriger Kosten und geringer Investitionen Finanzmittelüberschüsse,
die für andere Geschäftsfelder abgeschöpft werden sollen.
Arme Hunde
Arme Hunde sind Geschäftseinheiten mit
niedrigem Marktanteil, die in langsam wachsenden oder stagnierenden
Märkten tätig sind. Wegen der ungünstigen Kostenposition erwirtschaften
sie üblicherweise einen negativen Cash-Flow und tragen nicht mehr oder
nur noch geringfügig zum Unternehmenserfolg bei. Dementsprechend wird
als Normstrategie die Desinvestition empfohlen.
Zuweisung der Normstrategien
Nachdem das Unternehmen die strategischen
Geschäftseinheiten in die Matrix eingeordnet hat, wird untersucht, ob
das Portfolio ausgeglichen zusammengestellt ist oder ob sich
Handlungsbedarfe ergeben. In diesem Fall werden jeder relevanten
strategischen Geschäftseinheit entsprechende Normstrategien (Ausbauen,
Erhalten, Ernten, Abstoßen) und Ressourcen zugewiesen.
Strategische Maßnahmen sollten derart
geplant werden, dass ein ausgeglichener Cash-Flow zwischen den
Geschäftsfeldern erzielt werden kann, d.h. die Finanzmittel für junge
und risikoreiche Geschäftseinheiten sollen vollständig durch reife und
risikoarme Geschäftseinheiten erwirtschaftet werden.
Bewertung der BCG-Portfoliomatrix
Die BCG-Portfoliomatrix ist ein
Standardinstrument des strategischen Managements. Der Ansatz ermöglicht
die Abwägung verschiedener Portfolio-Optionen und zeichnet sich durch
eine einfache und transparente Darstellung der Unternehmens- und
Umfeldstruktur aus. Er ist ein Denkmodell im Hinblick auf die
strategische Unternehmensausrichtung, indem Ansatzpunkte zur
Investitions- und Wachstumsplanung sowie Finanzplanung und -steuerung
abgeleitet werden können.
Kritisch anzumerken ist, dass die
Beurteilung der strategischen Geschäftseinheiten auf nur zwei
Entscheidungskriterien (Marktanteil und -wachstum) begrenzt wird und
mögliche synergetische Wechselwirkungen nicht berücksichtigt werden.
Darüber hinaus bleiben die
Reaktionsmöglichkeiten der Mitbewerber und mögliche Geschäftsfelder, die
noch über keinen Markt verfügen, unberücksichtigt.
Ein weiterer Kritikpunkt ist die Abbildung
in einer Vier-Felder-Matrix und die ungenaue Aufteilung der Achsen in
,,hoch" und ,,niedrig", die eine genaue Marktabgrenzung und damit die
Erarbeitung einer angemessenen Strategie für die jeweilige strategische
Geschäftseinheit erschweren. Aufgrund des hohen Aggregationsniveaus und
der Beschränkung auf zwei Kriterien sollte die BCG-Matrix nur mit
erheblicher Vorsicht bezüglich der Schlussfolgerungen angewendet werden.
Eine Weiterentwicklung stellt bspw. das Marktattraktivitäts-/
Geschäftsfeldstärken-Portfolio von McKinsey / General Electric dar.
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"Sampling" im Social Media Bereich
Whiskas inszenierte im April 2009 auf Plakatfächen kreative Produktsampling-Aktion in Wien, St. Pölten Graz und Salzburg
| Whiskas gilt in Österreich seit 40 Jahren als Inbegriff für Qualität bei Katzennahrung. Das von Mars Austria hergestellte Produkt wird bereits seit dem Markteintritt von Whiskas in Österreich mit kreativen und emotionalen Kommunikationsmaßnahmen erfolgreich vermarktet – besonders im Out of Home. | ||
| Whiskas-Katzenfutter in Portionsbeuteln verspricht in der aktuellen Kommunikationskampagne blitzblanke Futterschüsseln. „Wir möchten in unserer neuen Plakat-Kampagne visualisieren, dass die über 1,5 Millionen Hauskatzen in Österreich vom neuen Whiskas so begeistert sind, dass sie nach dem Fressen in der Futterschüssel sogar ihr Spiegelbild sehen können“, schmunzelt Petra Elhofer von Whiskas. | ||
| Auf
neun hochfrequentierten Plakatstellen der Gewista in Wien, St. Pölten,
Graz und Salzburg wird auf den Basissujets der Kampagne mit
durchsichtiger Klebefolie das Whiskas-Logo affichiert und zwei Mal
täglich mit Portionsbeuteln des neuen Katzenfutters bestückt. Sobald alle Katzenfutterbeutel ihre neuen Besitzer gefunden haben, wird das „leergepflückte“ Plakat mit dem Bild einer Futterschüssel beklebt, in der sich eine Katze spiegelt. | ||
| Die
Idee für die Whiskas-Kampagne stammt von der Kreativagentur TBWA, für
die Kundenberatung zeichnet Isabella Würfel verantwortlich. „Wir sind sehr erfreut, dass auch der Out of Home-Klassiker Plakat immer öfter kreativ genutzt wird und beraten unsere Kunden gerne bei der flexiblen Umsetzung von Ideen wie der neuen Whiskas-Kampagne“, so Andrea Groh, Director of Sales. | ||
| „Ambient
Media ist mittlerweile ein fester Bestandteil in den
Kommunikationskonzepten unserer Kunden und wir gehen in der Beratung
auch gerne den Weg, klassische Werbeformen mit neuartigen Ideen kreativ
und impactstark zu verbinden“, so Katrin Stuchlik und Sandra Hagenauer
von der verantwortlichen Mediaagentur MediaCom. currycom communications GmbH Tina Eggl Mariahilfer Straße 99 1060 Wien E-Mail: tina.eggl@currycom.com Tel: +43 (01)-59950-0 www.currycom.com |
Quelle: http://www.petcom.at/index/werbung-tiernahrung-oesterreich/Galerien-Werbung/Werbung-Whiskas/Produktsampling-Plakatfaechen.html
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